Fachpsychologin für Klinische Psychologie BDP

Projektive Persönlichkeitstests erfassen neben bewussten auch unbewusste – d.h. nicht der bewussten Kontrolle unterworfene – Persönlichkeitsanteile. Dies unterscheidet sie von standardisierten Testfragebögen, die vorrangig bewusste Persönlichkeitsanteile ansprechen. Zu den am häufigsten verwendeten projektiven Verfahren gehören der Rorschach- und der Thematische Apperzeptionstest (TAT), die aus mehrdeutigen Farb- bzw. Bildtafeln bestehen und uns dazu verleiten, darauf zugleich das zu projizieren, was wir sind, aber auch das, was zu sein wir ablehnen. Unbewusste Strebungen, Gefühle oder Wünsche, die wir verkennen oder in uns ablehnen, werden ausgeschlossen und auf dem Testmaterial lokalisiert.

Die standardisierte Durchführung beider Verfahren erfordert in der Regel vier aufeinander folgende Sitzungen:

  • Erstgespräch
  • Durchführung (zwei Termine)
  • Besprechung

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Die Einhaltung der Schweigepflicht ist selbstverständlich. Darüber hinaus orientiere ich mich an den Ethik-Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen.

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Was versteht man unter …

Gestützt auf das 1921 von Hermann Rorschach veröffentlichte mehrdeutige Klecksmaterial werden Sie aufgefordert, spontan zu erzählen, was man auf den Bildtafeln sehen kann oder könnte. Der Rorschach-Test appelliert dabei an die Phantasietätigkeit und nur die Spontaneität Ihrer Antworten gewährleistet eine natürliche Entfaltung. Die Auswertung der formalen und strukturellen Aspekte Ihrer Antworten ermöglicht anschließend eine Betrachtung der wesentlichen Merkmale Ihrer Persönlichkeit. Die Auswertung erfolgt nach einem tiefenpsychologischen Interpretationsansatz und beinhaltet sowohl quantitative als auch qualitative Gesichtspunkte.

Gestützt auf eine Auswahl der 1935 von Henry A. Murray und Christiana D. Morgan entwickelten mehrdeutigen Bildtafeln werden Sie aufgefordert, eine frei assoziierte Geschichte zu erzählen. Durch die unterschiedliche Valenz der Bildtafeln angeregt, entwerfen Sie in den Erzählungen ein Bild der wesentlichen Merkmale Ihrer Persönlichkeit. Die Auswertung erfolgt nach einem tiefenpsychologischen Interpretationsansatz und beinhaltet sowohl quantitative als auch qualitative Gesichtspunkte.

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